Geeignete SAC Hütten für die ganze Familie

Wir (mein Mann und ich) gingen schon früher ohne Kinder gerne in SAC Hütten (wie z.B. die SAC Blüemlisalp Bild oben). Am Morgen früh die rotweissen (nicht immer ;-)) Fensterläden aufklappen, den Sonnenaufgang und die kühle Bergluft um die Nase wehte und die schöne Bergwelt auf sich wirken zulassen faszinierte mich schon immer. Das einfache und unkomplizierte zusammen sitzen am Abend in der Hütte und neue Leute kennen zu lernen.

Als unsere Zwillinge 5 Jahre alt waren gingen wir das erste mal in eine SAC Hütte.

 


SAC Brisenhaus

 

Die erste SAC-Hütte die wir mit den Zwillingen bewanderten war das Brisenhaus auf 1753m.ü.M. im Oktober 2017, eine einfache Route und gut mit Kinder erreichbar.

Wir starteten von der Bergstation Klewenalp 1h30min (reine Wanderzeit), mit Kinderschritten hat mann länger. Oben angekommen duftete es schon nach Schoggikuchen den es zum Dessert am Abend gab. Vor dem Haus gab es einen grossen Platz zum Frisbee spielen, dabei freuten wir uns auf das Abendessen/ Dessert.

 

Am zweiten Tag ging es runter, dann wieder etwas hinauf zur Musenalp 1h30min (auch da hatten wir länger, da wir die schöne Aussicht genossen und immer wieder kleine Pausen einlegten) Von der Musenalp ging es mit der Luftseilbahn nach Niederrickenbach, dort hat es rund 100 Einwohner und bei sehr guten Sichtverhältnissen ist einerseits der Schwarzwald, anderseits ein weites Alpenpanorama zu bestaunen.

 

Zum Abschluss fuhren wir mit der Luftseilbahn Niederrickenbach-Dallenwil zur Talstation Dallenwil, mit dem Zug zurück nach Beckenried und dort wartete unser Auto auf uns.

 

Der direkte Link zur Webweite: www.brisenhaus.ch

 


SAC Glattalphütte

Im Oktober 2018 waren wir in der SAC Hütte Glattalp 1896m.ü.M. Bei schönstem Wetter fuhren wir mit der Luftseilbahn auf die Glattalp. Wir wanderten zum Glattalpsee und liefen rund um den See. Wir hatten einen Frisbee dabei und so konnten wir während den Wanderpausen zusammen spielen und am See Schiefersteine werfen und sich gegenseitig messen wer weiter kommt. Dann wanderten wir zur Hütte wo es ein Trampolin hatte und freuten uns auf das Abendessen.

 

Am nächsten morgen wanderten wir Talwärts nach Sahli (Talstation Luftseilbahn Glattalp) ca. 2h (reine Wanderzeit) aber wir waren ja nicht auf der Flucht und genossen die Aussicht. Unten angekommen ging es wieder zurück durch das schöne Muotathal.

 

Der direkte Link zur Webseite: www.glattalphuette.ch

 

 


SAC Sewenhütte

Im Oktober 2019 waren wir auf der Sewenhütte 2150m.ü.M. Wir parkierten unser Auto beim Parkplatz Gorezmettlen beim Einstieg zur Sewenhütte. Unsere Kollegin parkierte ihr Auto in Meien. Dann wanderten wir von Gorezmettlen hoch zur Hütte. Auf beiden Hüttenwegen (Gitzichrummenflueh und Alp Rieter) stehen am Wegesrand Zwerge die den Weg zeigen. So wird der Zustieg zur Hütte zum kurzweiligen Familienspaziergang. Übrigens ist der Zwergenweg zur Sewenhütte in unserem Buch! Wir haben uns für den längeren Weg entschieden Gitzichrummenflueh auf dem markierten Weg durch den Färnigenwald zu den Alphütten bei Rieter wo wir unser Picknick bei einer Rast genossen. Weiter gings über den Moränenrücken in nordwestlichen Richtung. Bevor wir zur Hütte wanderten, machten wir einen Abstecher rechts runter zum Sewensee. Dort stand ein Ruderboot bereit mit dem wir ein paar Runden drehten; weiter ging es zur Hütte vom See ca. 30Min, hungrig freuten wir uns auf das Abendessen.

 

Am zweiten Tag wanderten wir wieder am Sewensee vorbei, dort bauten wir Steinmännchen und genossen den See, nur an diesem besagten Morgen wäre nichts mehr mit Ruderboot fahren da der See zugefroren war. Weiter ging es Richtung Bergalp, sehr schöner Höhenweg, dann ein steiler Zickzackweg runter nach Meien Dörfli, dort stand auch das Auto unserer Wanderkollegin.

 

Der direkte Link zur Webseite: www.sewenhuette.ch

 

 

 


SAC Chamanna Cluozza Hütte

Im Juli 2020 besuchten wir die Chamanna Cluozza Hütte inmitten der wilden Val Cluozza, dem Herzen des Nationalparks. Wir starteten von Zernez aus und folgten dem schön angelegten Bergweg der immer aufwärts ging. Oben machten wir ein Picknick und genossen die Ruhe. Von dort führte der Weg dem Hang absteigend hinunter bis zum Fluss. Nach dem Überqueren des Flusses und einem kurzen Gegenanstieg erreichten wir die Blockhütte wo es schon fein nach essen roch. Wir freuten uns alle endlich in die bequemen Hüttenfinken zu schlüpfen und genossen den Abend in der abgelegenen Natur. 

Am zweiten Tag wanderten wir über den Murter bis nach Vallun Chafuol (Parkplatz P3) Der Weg führt steil hinauf, zuerst durch lichten Lärchenwald (ausgesetzte Stelle mit Seil gesichert), später über offene Wiesen. Da konnten wir Murmeli und Ihre Jungen beobachten. Was sehr amüsant war, da die kleinen noch sehr verspielt waren. Auf dem Sattel machten wir ein Picknick und beobachteten von weitem zwei Steinböcke, ein Duzend Rothirsche und am Himmel kreiste ein Adler. Auf gutem Weg stiegen wir durch lichten Föhren-und Lärchenwald ab, der weiter unten von dichten Tannenwald abgelöst wird. Nach Überqueren vom Spöl und einem kurzen Gegenanstieg erreichten wir den Parkplatz P3 bei Vallun Chafuol. Das Postauto kam direkt heran gefahren und wir gönnten uns zum Abschluss noch einen Abstecher zum Restaurant Il Fuorn.

Alles in allem war es eine anspruchsvolle Tour, wir hatten am ersten Tag mit Pausen 5 Stunden und am zweiten Tag 6 Stunden. Der Weg ist teilweise steil /Absturzgefahr, Konzentration, Kondition, Schwindelfrei und Trittsicherheit ist gefragt!

 

Der direkte Link zur

Webseite: www.nationalpark.ch